Und der Titel ‘Blödes Viech’ geht an…
0… unseren Kater Baghira.
Klar weckt es seine Neugier, wenn ich ein Papierchen in unsere Sammeltasche für die blaue Tonne werfe. Beim ersten Mal hat er den Schnipsel auch flugs wieder herausgeholt.
Beim zweiten Mal allerdings war er so gerissen, die Tasche genau über dem Schnipsel zusammen zu knüllen.
Und wer darf die Überschwemmung von seinem Wassernapf wieder aufwischen? – Genau!
Taschenkarte für Einsatzkräfte – Buchstabieralphabet
1In letzter Zeit bin ich häufiger nach dem deutschen oder internationalen Buchstabieralphabet gefragt worden. Anscheinend haben selbst erfahrene Fernmelder oder Amateurfunker zumindest mit einem der beiden Alphabete ihre Schwierigkeiten – besonders dann, wenn Umlaute zu buchstabieren sind.
Als kleinen Service habe ich daher eine Taschenkarte erstellt, die das deutsche und das internationale (auch NATO-Alphabet genannte) Buchstabieralphabet nebeneinander als schnelle Referenz darstellt. Die Taschenkarte ist etwas kleiner als DIN A5 und passt daher problemlos in die Seitentaschen von Einsatzhosen und Cargo Pants. Ein Tipp: Die Karte laminieren und zusammen mit Dienstbuch, Meldekarten und anderen Taschenkarten in einer wasserdichten Hülle mitführen.
Hier geht’s zur Taschenkarte Buchstabieralphabet.
Taschenkarten sind laminierfähige Tabellen und Merkblätter, die man als schnelle Referenz für all die Informationen nutzen kann, die man sich einfach nicht immer merken kann.
Handy-Terror 1. Klasse
1Bereits seit Anfang des Jahres nutze ich bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu fahren. Auf diese Art vermeide ich Staus, Drängler und die mittlerweile horrenden Spritkosten und komme entspannt im Büro an.
So zumindest die Idee…
Nicht bedacht habe ich dabei leider die Heerscharen an Vollpfosten, die sich morgens und abends mit mir in Bus und Bahn quetschen. Egal ob herumprollende Homeboys, die den übrigen Passagieren beweisen müssen, wie cool sie sind oder krähenfüßige Hausmütterchen, die ihr mangelndes Selbstvertrauen dadurch kompensieren, dass sie die gesamte Bahn an der Schilderung ihres traurig-eintönigen Sexuallebens teilhaben lassen. Doch am Allerschönsten sind die mobilen Dampfplauderer, die lautstark ihrem jeweiligen Lebensabschnittsgefährten (- oder dem, was sie dafür halten -) Trivialitäten durch’s Handy zubrüllen – denn die Netzabdeckung ist ja doch echt übel, wenn man im Regionalexpress durch Wiesen, Wälder und Felder eilt. Nicht, dass diese Mobilfunk-Chaoten irgendetwas Wichtiges mitzuteilen hätten. Denn meistens beschränkt sich der Inhalt solcher Gespräche auf
“JAAAA? NEIN! WAAS? Ich versteh’ Dich nicht, das Sch…-Handy hat wieder keinen Empfang! Was??? Nein, ich sitze im Zug. Ja, ich bin vor 10 Minuten aus dem Haus gegangen. Klar hab’ ich mich verabschiedet. Nein, ich sitze im ZUUUG!”
und ähnlich intelligente Dialoge. Ein solcher Experte fährt jeden Morgen im gleichen Zug und erzählt seiner Mitbewohnerin während der gesamten Fahrt Dinge, die sie eigentlich mitbekommen haben müsste – falls sie nicht längst ihr Gehör auf Durchzug gestellt hat.


