Black Tide – Post Mortem

Post Mortem

Für die, denen Linkin Park mittlerweile zu weich geworden ist und die 30 Seconds to Mars ihre Kooperation mit selbstverliebten Hip-Hoppern nicht so leicht verzeihen, gibt es seit Ende August eine ernstzunehmende Alternative – das zweite Album von Black Tide.

Mit “Post Mortem” legen die vier aus Miami stammenden Musiker einen gelungenen Nachfolger des 2008er “Light from Above” vor, der Elemente von Post-Grunge und Speed Metal mit durchaus erträglichen Growling-Passagen kombiniert. Dabei gleicht kein Track dem anderen, so dass das neue Album zu keiner Zeit langweilig wird.

Anspieltipps:
“Let It Out” muss den Vergleich mit den Tracks aus den Linkin Park-Alben “Hybrid Theory” und “Meteora” nicht scheuen. “Fight Til the Bitter End” zeigt die etwas sanftere Seite der Band und erinnert an Fall Out Boy und Panic! at the Disco, während “Lost in the Sound” den Eindruck von 30 Seconds to Mars auf Steroiden hinterlässt.

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