Neue Version von axelriemann.de online

Heute morgen habe ich die aktuellste Version (5.0) meiner privaten Website unter der Domain axelriemann.de online gestellt. Die neue Version basiert wieder auf der beliebten Blogging-Platform WordPress und verbindet meinen persönlichen Blog mit der Möglichkeit, feste Seiten einzubinden.

Seit Mitte der Neunziger Jahre habe ich unterschiedliche Systeme genutzt, um meine persönliche Website zu betreiben. Von den Anfängen mit den Benutzerseiten bei Compuserve über verschiedene Versuche mit Content Management Systemen bis hin zu statischen Seiten war so ziemlich alles dabei.

Die vorangegangene Version meiner Website wurde als rein statischer Webauftritt mit Hilfe des von Twitter entwickelten Bootstrap-Frameworks entworfen, was zwar meinen Vorstellungen hinsichtlich des Designs entsprach, die Pflege der Seiten und die Integration dynamischer Inhalte jedoch so gut wie unmöglich werden lies.

Mit der jetzt online gestellten Version 5 habe ich aber nun die Möglichkeit, dynamische Inhalte anzubieten, ohne dabei auf mein persönliches Design zu verzichten. Denn WordPress bietet mittlerweile an, statische Seiten, die sich nicht oder nur selten ändern, mit einem eigenen Blog und diversen Plugins zu verbinden. Und dank des ursprünglichen von Nicholas Vanhoren entwickelten und auf Bootstrap basierenden Templates entspricht das Design der neuen Version trotzdem fast vollständig der vorangegangenen Version 4 meiner Website.

Besonders charmant bei dieser Lösung war dabei, dass ich die neue Version bereits online stellen konnte, ohne extra ein Baustellen-Schild aufstellen zu müssen. War die Änderung der Adresse meiner Website in der Vergangenheit durchaus mühselig, lassen sich Änderungen (in diesem Fall der von axelriemann.de/v5 zu axelriemann.de) mittlerweile vergleichsweise einfach bewerkstelligen – vorausgesetzt natürlich, man hat Vollzugriff auf den Webserver, auf dem die Daten gehostet werden…

Was braucht es also, um eine eigene Website mit WordPress zu erstellen? Zuerst einmal natürlich eine passende Domain. In meinem Fall wird die Domain auf einem virtuellen Server von Nerionics gehostet. Dann natürlich eine installationsfähige Version von WordPress. Die Installation auf dem Server geht sehr schnell und einfach. Schon nach wenigen Minuten kann man prinzipiell mit dem Blogging anfangen. Will man allerdings die WordPress-Installation aufbohren oder anpassen, empfiehlt es sich, auf die Dateien, die auf dem Server installiert wurden, auch direkt per FTP zuzugreifen, denn der in WordPress integrierte Editor ist zwar für kleinere Aufgaben durchaus brauchbar, aber bei umfangreicheren Änderungen sollte es dann schon ein Editor mit Code Completion und Syntax Highlighting sowie einer vollwertigen Suchfunktion sein.

Ich verwende hierfür Notepad++, das kostenlos und für fast alle Betriebssysteme erhältlich ist. Netter Nebeneffekt ist die große Zahl an Plugins, die für NPP erhältlich sind und die einem z. B. die Möglichkeit bieten, Dateien über FTP direkt auf dem Server zu bearbeiten. Wem diese Möglichkeit nicht ausreicht, dem sei Filezilla ans Herz gelegt – ein frei erhältliches FTP-Programm, das diverse Zusatzfunktionen liefert.

Und wer dann auch direkt (remote) auf seinen eigenen Server zugreifen will, der braucht in jedem Fall noch einen SSH-Client. Hier gibt es eine große Auswahl sowohl kostenloser als auch kostenpflichtiger Varianten für die unterschiedlichsten Betriebssysteme. Mein persönlicher Favorit ist der SSH Client von BitWise, da dieser zusätzlich über eine eingebaute SFTP-Schnittstelle verfügt. Aber auch der Urahn der Windows Clients, PuTTY, ist immer eine gute Möglichkeit.

Mit diesem Rüstzeug sollte dem eigenen Webauftritt nichts mehr im Wege stehen. Happy Blogging!

 

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